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Die Seiser Alm ist die größte Hochalm Europas. Sie liegt eingebettet in einer wunderschönen Landschaft. Hier wurde 1974 der erste Narturpark Südtirols geschaffen. Mit einer Fläche von 8000 Fußballfeldern, 365 Hütten, Almen und Schwaigen, Hütten und Schutzhäuser und unzähligen Wandersteige, Klettersteige und und Moutainbike Strecken ist sie eines der größten Erholungsgebiete, die es in Südtirol gibt. Wie eine riesige Freiluft –Arena liegt sie eingebettet zwischen den Dolomitenriesen Lang- und Plattkofel und dem Schlern, zwischen 1800 und 2300 m.
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Der Südtirol Symbolberg schlechthin ist der Schlern: Über 2500 Meter hoch, weitum sichtbar mit seiner markanten Form dem Schlern Schutzhaus und den vielen Wandersteigen und Klettersteigen. Um diesen Berg herum wurde Südtirols erster Naturpark gegründet, damit die einzigartige Naturlandschaft, die ihn umgibt, für die weiteren Generationen erhalten bleibt. Geprägt ist der Naturpark Seiser Alm von Nadel-und Mischwäldern und die Fauna ist eine der vielfältigsten überhaupt.
Die Seiser Alm hingegen ist so etwas wie die Dachterrasse des Hochplateaus am Schlern. Sie ist von Seis aus bequem mit der Gondelbahn zu erreichen. Durch die teilweise Schließung der Zufahrtsstrasse zur Seiser Alm konnte der Autoverkehr auf der Seiser Alm stark eingeschränkt werden. Vision für die Zukunft ist es, eine vollständiog autofreie Zone aus der Seiser Alm zu machen. Der wunderschöne und sagenhafte Rosengarten schließt sich direkt daneben an.
Der Rosengarten gehört seit 2003 zum Naturpark Schlern-Rosengarten. Der Rosengarten liegt zwischen dem Tierser Tal mit den Ortschaften Tiers und Welschnofen im Eggental auf der westlichen und dem Fassatal auf der östlichen Seite. Er verläuft in Nordsüdrichtung vom Schlernmassiv im Norden bis zum Karerpass.
Die höchste Erhebung ist der Kesselkogel (ital. Catinaccio d'Antermoia) mit einer Höhe von 3004 Metern. Er ist vom Grasleitenpass über einen Klettersteig besteigbar. Durch einen der zwei Klettersteige, der dem Weg der Erstersteiger folgt, ist der Kesselkogel einer der meistbesuchten Gipfel der Rosengartengruppe. Der Kesselkogel steht ziemlich frei und ist deshalb auch einer der schönsten Aussichtsberge der Dolomiten.
Der Hauptgipfel des Rosengartens ist jedoch die Rosengartenspitze. Diese ist mit ihren 2.981 m s.l.m. zwar nur der zweithöchste, aber der bei weitem prominenteste Gipfel der gleichnamigen Rosengartengruppe, in deren Mitte sie liegt.
Der Einstieg zum Normalweg ist über den Santnerpass-Klettersteig von der Kölner Hütte aus erreichbar, oder von Osten in einem vergleichsweise langen Aufstieg aus dem Vajolet-Tal.
Die sechs Vajolet-Türme sind eine bizarre Felsformation im Zentrum der Rosengartengruppe. Sie werden im Norden durch den Vajoletpass (2459 m s.l.m.) und im Süden durch den Laurinspass (2627 m s.l.m.) begrenzt.
Über 2500 Meter hoch, strahlt der Schlern als Symbolberg Südtirols weit ins Land. Die Geschichte der Entstehung der weltberühmten Dolomiten wird kaum woanders so lebendig wie hier. Der Schlern ist ein versteinertes Korallenriff. Von Seis und Kastelruth aus präsentiert sich der Schlern in den westlichen Dolomiten als imposanter Doppelgipfel mit der Santner und Euringerspitze.
Die Dolomiten
Seit 26. Juni 2009 sind die Dolomiten UNESCO Welt Naturerbe; dazu meint Reinhold Messner Bergsteigerlegende aus Südtirol …. es gibt viele Berge auf dieser Welt aber die schönsten sind unsere „Dolomiten“.
Die Dolomiten sind ein Teil der Ostalpen und zeichnen sich durch das besondere, helle Dolomit-Gestein aus. Aus geografischer Sicht bezieht sich der Begriff auf den Grenzbereich der drei italienischen Provinzen Südtirol, Trient und Belluno.
Das charakteristische Gestein der Dolomiten besteht aus versteinerten Korallenriffen aus dem Trias-Zeitalter (vor etwa 250 Millionen Jahren). Diese Riffe wurden von Organismen und Sedimenten im tropischen Urmeer Tethys gebildet.
Durch das Aufeinanderprallen der adriatischen und der eurasischen Platte wurde der gesamte Alpenraum in die Höhe geschoben, wodurch auch die Dolomiten zum Gebirge wurden.
Interessant ist die unterschiedliche Ausprägung der Felsformationen. Schlern- und Sella-Massiv weisen die Form von Tafelbergen auf, zwischen denen sich ausgedehnte Hochflächen wie die Seiser Alm erstrecken. Im Kontrast dazu stehen die stark zerklüfteten Massive wie etwa die Drei Zinnen und der Rosengarten.
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